Autor*innen
Alle Autor*innen des Handbuchs mit ihren Kapiteln.

Frank Asbrock
Kurzbiografie
Frank Asbrock, geb. 1975, Studium der Psychologie und Promotion in Bielefeld. Professur für Sozialpsychologie an der TU Chemnitz und Direktor des Zentrums für kriminologische Forschung Sachsen. Forschungsschwerpunkte: Bedrohung, ideologische Einstellungen, Intergruppenkonflikte und Intergruppenkontakt.
Anschrift/Kontakt: TU Chemnitz, Institut für Psychologie. Wilhelm-Raabe-Str. 43, 09107 Chemnitz,
Foto: Hybrid Societies
Mareike Augsburger
- 5.3.3Traumatisierung und die Entstehung von Gewaltspiralen
- 5.3.3Traumatisation and the emergence of spirals of violence
Kurzbiografie
(*1989), wissenschaftliche Leiterin bei Klenico Health, Startup der Universität Zürich. Sie studierte Psychologie an der Philipps-Universität Marburg. In ihrer Promotion befasste sie sich mit der Rolle traumatischer Erfahrungen an der Aufrechterhaltung von Gewalt in Krisenregionen (Universität Konstanz, 2017). Ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt im Bereich Psychotraumatologie. Darüber hinaus ist sie als Notfallpsychologin tätig.

Anna Baumert
- 5.4.6Zivilcourage im Netz
Kurzbiografie
Anna Baumert ist Professorin für Sozial- und Persönlichkeitspsychologie an der Universität Wuppertal und Leiterin der Max-Planck-Forschungsgruppe „Moral Courage“ am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn. Sie wurde 2009 an der Universität Koblenz-Landau promoviert. In ihrer Forschung untersucht sie das Zusammenspiel sozialer und persönlichkeitspsychologischer Prozesse, um die Wahrnehmung von und die Reaktionen auf soziale Ungerechtigkeit zu erklären.

Elfriede Billmann-Mahecha
Kurzbiografie
Elfriede Billmann-Mahecha promovierte 1982 im Fach Psychologie mit den Nebenfächern Philosophie und Iberoromanische Philologie an der Universität Erlangen-Nürnberg mit einer wissenschaftstheoretischen Arbeit. 1988 erfolgte die Habilitation mit einer empirischen Arbeit aus der Entwicklungspsychologie und die Ernennung zur Akademischen Oberrätin. Von 1991-1994 war Frau Billmann-Mahecha Lektorin am Institut für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsforschung an der Universität Wien und ist seit 1994 Universitätsprofessorin für Psychologie. Von 2013-2020 war sie Vizepräsidentin für Lehre und Studium an der Leibniz Universität Hannover. Frau Billmann-Mahecha ist seit 2021 im Ruhestand. Ihre Forschungsinteressen liegen in wissenschaftstheoretischen und methodologischen Fragestellungen, der Moral und Identitätsentwicklung, der ästhetischen Entwicklung sowie der Entwicklung in institutionellen Kontexten.

Klaus Boehnke
Kurzbiografie
Klaus Boehnke ist Professor für Sozialwissenschaftliche Methodenlehre an der Jacobs University Bremen. Von 2017 bis zum 24. Februar 2022 war er auch stellvertretender Leiter des Zentrums für Soziokulturelle Forschung an der Wirtschaftshochschule (HSE) in Moskau. Er beschäftigt sich vor allem mit Themen der Sozialisationsforschung. Boehnke promovierte 1985 in Psychologie an der TU Berlin und war danach an der FU Berlin, der HU Berlin und der TU Chemnitz tätig. Für längere Forschungsaufenthalte hielt er sich an der Australian National University (1987), der University of Toronto (1997/98) und der National University of Singapore (2008/9) auf. Von 2018 bis 2020 war er Präsident der International Association for Cross-Cultural Psychology (IACCP). Von 2005 bis 2013 war er Vorsitzender des Forums Friedenspsychologie, von 2007 bis 2017 Prodekan der in der Exzellenzinitiative geförderten Graduiertenschule BIGSSS.

Nicole Bögelein
Kurzbiografie
Dr. Nicole Bögelein ist am Institut für Kriminologie der Universität zu Köln tätig. Sie leitet ein Projekt zur Erforschung der Rolle von Institutionellem Rassismus vor Gericht. Sie studierte Soziologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und promovierte 2015 an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Sie forscht zu Geld- und Ersatzfreiheitsstrafen, Sozialer Ungleichheit, Radikalisierung und zu Methoden der qualitativen Sozialforschung. Bögelein ist Co-editor-in-chief der Open Access Online-Zeitschrift „Kriminologie – Das Online-Journal Criminology – The Online Journal“.

Thorsten Bonacker
Kurzbiografie
Dr. Thorsten Bonacker, geboren 1970, Professor für Friedens- und Konfliktforschung am Zentrum für Konfliktforschung der Philipps-Universität Marburg, studierte 1990-1996 in Marburg und wurde 1999 an der Carl-von-Ossietzky-Universität promoviert. Er forscht und publiziert vor allem zu Gewalt- und Frieden in der Weltgesellschaft und dabei insbesondere zu Staatsbildungsprozessen in Nachkriegs- und postkolonialen Gesellschaften, zum gesellschaftlichen Umgang mit Gewaltvergangenheiten sowie zu sexuelle und reproduktiven Rechten als globales Konfliktfeld.

Kea Sarah Brahms
Kurzbiografie
Kea Sarah Brahms arbeitet als Beraterin in einem Programm zur Radikalisierungsprävention mit Schwerpunkt Islamismus. Sie ist außerdem als
Lehrbeauftragte am Zentrum für Konfliktforschung der Philipps-Universität Marburg tätig. Nach dem Psychologiestudium in Osnabrück arbeitete sie in Forschungsprojekten in Bremen und Tel Aviv sowie als Lektorin im VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Sie interessiert sich besonders für (kulturübergreifende) Gerechtigkeitsüberzeugungen, Emotionen in Intergruppenprozessen, sowie die Frage, warum sich Menschen radikalen Strömungen zuwenden.

María Cárdenas
Kurzbiografie
María Cárdenas ist deutsch-kolumbianische Forscherin und Dozentin an der Goethe-Universität Frankfurt. Nach ausgedehnter aktivistischer Forschung in Kolumbien schließt sie derzeit ihre Dissertation über das dekolonisierende Potenzial ethnischer bzw. ethnisierter Handlungsmacht in der Übergangsphase bewaffneter Konflikte ab. Zu ihren Forschungsinteressen gehören dekoloniale und antirassistische Perspektiven auf Friedensforschung und Friedenspraxis. Sie arbeitet außerdem als Beraterin für konfliktsensible und dekoloniale Friedens- und Jugendentwicklung und ist in der kolumbianischen Diaspora und in der deutschen Friedensbewegung aktiv. Seit 2021 ist sie Co-Sprecherin der Arbeitsgruppe „Kritische Friedensforschung“ der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung.

Ursula Christmann
- 5.4.5Faires Argumentieren
Kurzbiografie
apl. Prof. (i.R.) am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg; Studium der angewandten Sprachwissenschaft (Mainz/Germersheim; Dipl. Übers.) und Psychologie (Heidelberg; Dipl. Psych.). Promotion (1988) und Habilitation (2000) an der Universität Heidelberg. Arbeits- und Publikationsschwerpunkte: Sprachpsychologie, Psychologie des Lesens, Textverarbeitung, Textverständlichkeit, Argumentationsintegrität, Figurative Sprache (Metapher), Framing.

Christopher Cohrs
- 1.1Psychologie für den Frieden: Einführung und Überblick über das Open-Access-Handbuch Friedenspsychologie
- 5.2.5Kollektives Gedächtnis und Identität
Kurzbiografie
Prof. Dr. Christopher Cohrs (Promotion 2004 zum Thema “Von konstruktiven Patrioten und schwarzen Schafen: Nationale Identifikation und Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit”, Universität Bielefeld) ist seit 2017 Professor für Sozialpsychologie an der Philipps-Universität Marburg. Zuvor war er Assistant Professor an der Jacobs University Bremen und Lecturer an der Queen’s University Belfast, Nordirland. Vorsitzender des Forums Friedenspsychologie von 2013 bis 2021. Gründungsherausgeber der internationalen Open-Access-Zeitschrift Journal of Social and Political Psychology. Gewinner des Peace Psychology Early Career Award der Society for the Study of Peace, Conflict, and Violence – Peace Psychology Division (Division 48) der American Psychological Association im Jahr 2007. Seine Forschungsinteressen beziehen sich u.a. auf Vorurteile, Konflikte zwischen Gruppen und deren soziale Repräsentationen, politische Einstellungen, Einstellungen gegenüber Krieg und in jüngerer Zeit sozialspychologische Aspekte von Nachhaltigkeit und Klimawandel.

Niklas Cypris
- 5.4.6Zivilcourage im Netz
Kurzbiografie
Niklas Cypris ist Research Fellow an der Bergischen Universität Wuppertal sowie assoziierter Forscher am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn und am Institute for Ethics in Artificial Intelligence der Technischen Universität München. Er studierte an der Universität zu Köln und schloss 2020 seinen M.Sc. in Psychologie ab. In seiner Dissertation untersucht er die Verhaltenswirkungen personalisierter Interventionen gegen Normverletzungen im Netz.

Werner Distler
Kurzbiografie
Dr. Werner Distler ist seit 2022 Asst. Professor für Internationale Politik an der Universität Groningen (Niederlande). Dort hat er zuletzt das Projekt „Hidden Archives of Peace and Conflict“ geleitet. Zuvor hat er von 2010 bis 2022 am Zentrum für Konfliktforschung und am Sonderforschungsbereich 138 „Dynamiken der Sicherheit“ an der Universität Marburg gearbeitet. Seine Dissertation fokussiert auf die soziale Praxis von Interventionen. Er hat an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Politikwissenschaften studiert.

Nadine Etzkorn
- 4.5Klimakrise, Kolonialismus und sozial-ökologische Transformation
- 4.5Climate crisis, colonialism, and socio-ecological transformation
Kurzbiografie
geb. 1990, Studium der Erziehungswissenschaft und Psychologie in Jena, Berlin und Kopenhagen, Promotion zum Thema Auslandsmobilität von internationalen Studierenden als Raum für dekoloniale Bildungsprozesse (gefördert durch die Stiftung der Deutschen Wirtschaft), Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte: Bildung für nachhaltige Entwicklung, Global Citizenship Education, Internationalisierung von Hochschulen, Migration und Bildung, Bildungstheorien und post- und dekoloniale Theorien.
Anschrift/Kontakt: Universität Bielefeld, AG 10 Migrationspädagogik und Rassismuskritik, Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld,

Wolfgang Frindte
Kurzbiografie
Wolfgang Frindte, Prof. i.R. Dr. phil. habil. (geb. 1951). 1981 Promotion, 1987 Habilitation und Berufung auf den Lehrstuhl Sozialpsychologie an der FSU Jena. 2008 bis 2017 Leiter der Abteilung Kommu- nikationspsychologie ebendort. 1998–2005 Gastprofessur an der Universität Innsbruck. 2004 Fellow an der Universität Haifa. Seit 2007 wissenschaftliche Leitung des Studiengangs „Human Communication“ an der DIU Dresden. Seit 2017 Sprecher des wissenschaftlichen Beirats des IDZ Jena. Forschungsschwerpunkte: Terrorismusforschung, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rechtsextremismus, Digitale Medien

Lisa Katharina Frisch
- 5.5.3Versöhnung
Kurzbiografie
Geboren 1991, Studium der Psychologie und Politikwissenschaften in Maastricht, Rom und Zürich, seit 2019 Promotionsstudium an der Universität Zürich, am Lehrstuhl für Sozialpsychologie von Prof. Johannes Ullrich. Schwerpunkte sind Intergruppenprozesse, Diskriminierung und Sozialer Wandel.

Lena Frischlich
Kurzbiografie
Dr. Lena Frischlich leitet am Institut für Kommuni-kationswissenschaft an der WWU Münster die Nachwuchsforschungsgruppe DemoRESILdigital: Demokratische Resilienz in Zeiten von Online-Propaganda, Fake News, Fear- und Hate Speech“. Sie hat an der Universität zu Köln Psychologie studiert und 2016 dort auch promoviert. In ihrer Forschung untersucht sie die Inszenierung, Rezeption und Wirkung von Propaganda und verwandten Phänomenen und analysiert Möglichkeiten zur Förderung demokratischer Resilienz in digitalen Kommunikationsumgebungen.

Sonja Geiger
- 3.12Konsum
Kurzbiografie
geb. 1977, Studium der Psychologie an der Humboldt Universität Berlin, Promotion an der Universität Potsdam und habilitiert zu „Neue Wege, nachhaltigen Konsum zu fördern“ an der TU Berlin. Seit 2025 Professorin an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Forschungs- und Arbeits-schwerpunkte: nachhaltiges Konsumverhalten und Gesundheit, sozial-ökologische Transformation der Ernährungskultur.
Kontakt: HNEE; Professur für Psychologie und Marketing in der nachhaltigen Land- und Lebensmittelwirtschaft, Schicklerstr. 5, 16225 Eberswalde
Heide Glaesmer
- 5.5.4Traumabearbeitung
Kurzbiografie
geb. 1973, Psychologische Psychotherapeutin und stellvertretende Leiterin der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität Leipzig. Sie hat an der Universität Leipzig Psychologie studiert und 2004 an der FU Berlin promoviert. Sie leitet an dieser Abteilung gemeinsam mit Dr. Yuriy Nesterko die Forschungsgruppe „Psychotraumatologie und Migrationsforschung“ und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den gesundheitlichen Folgen von Traumatisierungen, vor allem im Kontext bewaffneter Konflikte und von Flucht und Vertreibung. Sie ist Herausgeberin der Zeitschrift „Trauma und Gewalt“ und des Handbuches Psychotraumatologie.
Universität Leipzig, Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Philipp-Rosenthal-Str. 55, 04103 Leipzig, Tel.: 0341-9718811,

Norbert Groeben
Kurzbiografie
Univ.-Prof. (a.D.) für Allg. und Kultur- Psychologie an der Uni Köln und Honorar-Prof. an der Uni Heidelberg (Allg. Literaturwissenschaft; Allg. Psychologie). Forschungsschwerpunkte: Psychologische Anthropologie (Subjektmodelle), Kognitionspsychologie (Subj. Theorien), Sprach- und Literaturpsychologie (Textverarbeitung, Lese- sozialisation), Wissenschaftstheorie und Methodenlehre; Empirische Lit.wiss. sowie Friedenspsychologie.

Christian Gudehus
- 3.9Genozid
Kurzbiografie
Geboren 1968, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum, Studium der Sozialwissenschaften an der Universität Hannover, Promotion an der Universität Hannover, Habilitation an der Ruhr-Universität Bochum, Forschung, Lehre und Publikation im Feld der Erinnerungs- und Gewaltforschung.
Susanne Guski-Leinwand
Kurzbiografie
Susanne Guski-Leinwand, Jg. 1968, Dipl.-Psych. und Dr. phil. an der Ruprecht-Karls-Universität 1999 und 2007. Dr. habil. 2014 an der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) in Jena, venia legendi für Psychologie und Geschichte der Psychologie. Privatdozentin für Psychologie, Geschichte und Ethik der Psychologie an der FSU und Vertretungsprofessorin für Psychologie an der Fachhochschule Dortmund 2014 bis 2023. Projektleitung BMBF-Forschungsverbund „Seelenarbeit im Sozialismus: Psychologie, Psychotherapie, Psychiatrie (SiSaP)“ (Fördernummer 01UJ1908BY; 2019-2023).

Wencke Gwozdz
- 3.12Konsum
Kurzbiografie
geb. 1978, Studium der Sozialökonomie und Promotion in Wirtschafts-wissenschaften an der Universität Hohenheim, danach über zehn Jahre tätig an der Copenhagen Business School. Seit 2018 Professorin für Versorgungs- und Verbrauchsforschung und seit 2024 Vizepräsidentin für Forschung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte: nachhaltiger Konsum, Gesundheitsverhalten und Verbraucherpolitik – mit besonderem Fokus auf Ernährung und den gesellschaftlichen Auswirkungen von Konsum-entscheidungen sowie Verhaltensänderung.

Ernst Halbmayer
Kurzbiografie
Professor für Sozial- und Kulturanthropologie an der Philipps-Universität Marburg. Promotion (1997) und Habilitation (2008) an der Universität Wien. Arbeitsschwerpunkte: Konfliktanthropologie, Umweltanthropologie, Anthropologie des
Südamerikanischen Tieflandes. Aktuelle Forschungsinteressen: Anthropologie der
Isthmo-kolumbianischen Region, Soziale Klimawandelfolgen, Folgen des kolumbianischen Friedensprozesses, Graphische Kommunikationssysteme.

Christian Hartings
Kurzbiografie
Christian Hartings, geb. 1990, ist aktuell als forensischer Psychologe im Bereich Staatsschutz des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen in der Terrorismusbekämpfung tätig. Hier beschäftigt er sich im Schwerpunkt mit der Risikoeinschätzung von Gefährdern und relevanten Personen aus dem Bereich der politisch motivierten Kriminalität. Sein Forschungsinteresse liegt im Bereich des
gewalttätigen v. nicht-gewalttätigen Extremismus.
Sebastian Hellmeier
Kurzbiografie
Sebastian Hellmeier, geb. 1989, ist derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsgruppe „Transformations of Democracy“ am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB). Zuvor war er Postdoc am „Varieties of Democracy (V-Dem) Institut“ an der Universität Göteborg und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Konstanz, wo er 2019 promoviert wurde. Seine Forschung beschäftigt sich mit politischem Protest, dem Vergleich autoritäer Regime sowie Demokratisierungs- und Autokratisierungsprozessen.
Nadja Jacob
- 5.3.3Traumatisierung und die Entstehung von Gewaltspiralen
- 5.3.3Traumatisation and the emergence of spirals of violence
Kurzbiografie
(*1981), therapeutische Leitung der Tageskliniken Liestal (Psychiatrie Baselland). Sie studierte Psychologie an der Universität Konstanz (Promotion 2010). Wissenschaftlich und klinisch befasst sie sich mit den Auswirkungen kumulativer traumatischer Ereignisse auf die psychische Gesundheit und der Dissemination wissenschaftlich effektiver Behandlungsmethoden an Fachpersonen.

Tina Joanes
- 3.12Konsum
Kurzbiografie
geb. 1989, Studium der Psychologie an der FU Berlin, Promotion zum Thema Suffizienz und Kleidungskonsum an der Copenhagen Business School. Seit 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Versorgungs- und Verbrauchsforschung an der JLU Gießen. Sie forscht zu psychologischen Einflussfaktoren nachhaltigen und gesundheits-bezogenen Verhaltens sowie zu Strategien der Verhaltensänderung – mit besonderem Fokus auf eine nachhaltige und gesunde Ernährung.

Philipp Jugert
Kurzbiografie
geb. 1978, Studium der Psychologie an den Universitäten Greifswald und Auckland, Promotion zur Entstehung interethnischer Freundschaften an der Universität Jena (2009), Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte: Gruppenprozesse und Intergruppenbeziehungen, soziale Entwicklung im Kontext kultureller Diversität.
Anschrift/Kontakt: Universität Duisburg-Essen, Professur für Interkulturelle Psychologie – Migration und Integration, Universitätsstr. 2, 45141 Essen,
Foto: UDE | ZIM | Badtke

Mariska Kappmeier
Kurzbiografie
Dipl. Psych. 2006, Universität Hamburg, seit 2017 Senior Lecturer am National Centre for Peace and Conflict Studies der Otago Universität, Neuseeland. Sie schloss ihre Promotion zum Thema Vertrauensbildung 2012 an der Universität Hamburg ab. Danach arbeitete sie als PostDoc an der Harvard University, Cambridge, MA, USA, im Intergroup Relation Lab bei Professor Sidanius, wo sie das Intergroup Trust Model weiterentwickelte. Sie arbeitet vor allem an anwendungsbezogenen Projekten im Bereich Vertrauensbildung und Versöhnung.

Wilhelm Kempf
Kurzbiografie
Prof. Dr. phil. habil., geb. 1947, ist emeritierter Professor für psychologische Methodenlehre und Friedensforschung an der Universität Konstanz. Er veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Publikationen über Forschungsmethoden, gewaltfreie Konfliktlösung, Friedensjournalismus und Antisemitismus. Seit 2002 ist Prof. Dr. Kempf Herausgeber der transdisziplinären Fachzeitschrift conflict & communication online (www.cco.regener-online.de). 2014 veröffentlichte er gemeinsam mit dem israelischen Medienwissenschaftler Dov Shinar das Buch „The Israeli-Palestinian Conflict: War Coverage and Peace Journalism“. 2015 erschien seine Monographie „Israelkritik zwischen Antisemitismus und Menschenrechtsidee. Eine Spurensuche“. Website: http://www.pfkn.regener-online.de/

Nadine Knab
Kurzbiografie
Dr. Nadine Knab ist Sozial- und Friedenspsychologin und aktuell Vorsitzende des Forums Friedenspsychologie e.V. Ihre Promotion hat sie an der Universität Koblenz-Landau abgeschlossen, welche mit dem Deutschen Studienpreis 2021 ausgezeichnet wurde (2. Platz). Nadine hat bereits Forschungsaufenthalte in den USA, Russland und Israel absolviert. Aktuell ist sie postdoctoral Fellow der Azrieli Foundation am Boris Mints Institute for Strategic Policy Solutions to Global Challenges an der Tel Aviv University in Israel und Lecturer im International Program for Conflict Resolution and Mediation.
Zu ihren Forschungsinteressen gehören Intergruppenbeziehungen und psychologische Determinanten für Konflikte und Kooperation. Mehr unter www.nadine-knab.com

Helen Landmann
- 5.3.2Emotionen in Intergruppenkonflikten: Generelle Prozesse und die besondere Rolle von Hass und Wut
Kurzbiografie
Prof. Dr. Helen Landmann ist seit März 2024 Professorin für „Applied Psychology for the 21st Century“ an der Universität Klagenfurt. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen umweltpsychologische Fragestellungen (z.B. Motivation von Protest für und gegen die Energiewende) und communitypsychologische Fragestellungen (z.B. Erfolgsfaktoren für interkulturelles Zusammenleben) mit einem Fokus auf emotionale Prozesse. Sie ist Sprecherin des Fachnetzwerks Sozialpsychologie zu Flucht und Integration (www.fachnetzflucht.de) und des Clusters Lehre der DGPs Interessensgruppe Mensch – Klima – Nachhaltigkeit.

Bernhard Leidner
Kurzbiografie
Bernhard Leidner war Professor (Full Professor) für Sozialpsychologie an der University of Massachusetts Amherst im Programm „Psychology of Peace and Violence“ des Department of Psychological and Brain Sciences. Er war international bekannt für seine Forschung zu Gewalt zwischen Gruppen, internationalen Konflikten (und deren Reduzierung) sowie Gerechtigkeit, vor allem im Kontext großer sozialer Kategorien wie Nationen und ethnischer Gruppen.

Mengyao Li
Kurzbiografie
Mengyao Li ist Lecturer an der School of Psychology der Queen’s University Belfast. Zuvor war sie Senior Research Fellow am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern und wurde im Programm „Peace and Violence“ der University of Massachusetts Amherst promoviert. Ihre Forschung liegt an der Schnittstelle von Sozial-, Politischer und Friedenspsychologie. Sie befasst sich mit den psychologischen Prozessen von Konflikten zwischen Gruppen und deren Lösung, gruppenbezogener Gewalt, nationaler und ethnischer Identität, Übergangsjustiz (Transitional Justice) sowie zivilem Widerstand und sozialem Wandel.

Carmen Lienen
Kurzbiografie
Carmen Lienen (Dr. rer. nat., Philipps-Universität Marburg, 2023) erforscht als Sozialpsychologin soziale Repräsentationen von Geschichte und wie diese kollektive Identitäten, politische Handlungen und Intergruppenbeziehungen in der Gegenwart beeinflussen. Weitere Forschungsbereiche sind sozialpsychologische Aspekte von Migration und Ungleichheit. Sie hält einen Masterabschluss in Social and Cultural
Psychology von der London School of Economics and Political Science (2017) und einen Bachelor in Psychologie von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (2016).

Jack Loughnane
Kurzbiografie
Jack Loughnane ist Doktorand am Department of Psychology der University of Limerick, Irland. Seine Promotion wird vom Irish Research Council gefördert. In seinem Hauptforschungsprojekt untersucht er die Identifikation mit mehreren Gruppen und Einstellungen zwischen Gruppen aus der Perspektive der kognitiven Konsistenz.

Florence Maggs
Kurzbiografie
Florence Maggs schloss 2019 ihr grundständiges Psychologiestudium an der University of Dundee, Schottland, mit dem Bachelor-Grad ab. Danach war sie an der Jacobs University Bremen im bilingualen Studiengang Psychologie mit Schwerpunkten in der klinischen, der A&O, sowie der interkulturellen Psychologie eingeschrieben ist und schloss ihr Studium im Sommer 2022 mit dem Master of Science ab. Forschungs- und Interessenschwerpunkte bilden die klinisch-therapeutische und politische Arbeit von Psycholog*innen.

Pascal Merz
- 5.3.5Die Bedeutung der medialen Kommunikation in Kriegen und Konflikten
- 5.3.5The importance of media communication in wars and conflicts
Kurzbiografie
Pascal Merz (MA Sozial- und Kommunikationswissenschaften) ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Fachbereich Psychologie der Universität Koblenz-Landau. Forschungsschwerpunkte: Social Media Influencer, Politische Psychologie, politische Kommunikation, Medienwirkungsforschung, Umweltkommunikation.

Philipp Naucke
Kurzbiografie
wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fach Sozial- und Kulturanthropologie der Philipps-Universität Marburg. Promotion (2020) an der Philipps-Universität Marburg. Arbeitsschwerpunkte: Politische Anthropologie, Anthropologie des Staates, Konfliktanthropologie. Aktuelle Forschungsinteressen: Staat-Bevölkerungsbeziehungen, zivile Handlungsmacht, Friedensprozesse und
(Un)Sicherheit in Konfliktregionen Kolumbiens und Guatemalas.
Yuriy Nesterko
- 5.5.4Traumabearbeitung
Kurzbiografie
geb. 1984, leitet gemeinsam mit Prof. Dr. Heide Glaesmer die Forschungs-gruppe „Psychotraumatologie und Migrationsforschung“ an der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität Leipzig und ist zudem Co-Leiter der Wissenschaftlichen Abteilung am Zentrum ÜBERLEBEN in Berlin. Er hat an der Universität Leipzig Psychologie studiert und an der Medizinische Fakultät der Universität Leipzig 2016 promoviert. Er beschäftigt sich mit Migrations- und Fluchtforschung und den psychischen Folgen von Traumatisierungen in diesem Kontext. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Erforschung sexualisierter Kriegsgewalt.

Claudia Niedlich
- 3.6Sexualisierte Gewalt
- 3.6From beauty standards to sexualised violence: Prejudice and discrimination in relation to gender and sexual orientation
Kurzbiografie
Claudia Niedlich, geboren 1988, ist derzeit Akademische Rätin auf Zeit in Wirtschaftspsychologie an der RPTU Kaiserslautern-Landau. Zu ihren Interessen in der Forschung gehören Stereotype und Diskriminierung bei der Personalauswahl und das Thema Intersektionalität.

Hannah Daria Nussmann
Kurzbiografie
Hannah Daria Nussmann, M.Sc. Psychologie (*1993), ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fachhochschule Dortmund und arbeitet an einer kooperativen Promotion mit der Fachhochschule Dortmund und der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Ihr Promotionsthema ist psychische Gewalt in der Deutschen Demokratischen Republik, mit Schwerpunkt auf Ansätze psychischer Folter, Repression und Traumaverarbeitung. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind Verwertungen der akademischen Psychologie der DDR und Ausprägungen sowie Folgen psychischer Gewalt.

Inga Pauls
- 5.3.2Emotionen in Intergruppenkonflikten: Generelle Prozesse und die besondere Rolle von Hass und Wut
Kurzbiografie
Inga Pauls hat Psychologie an der Radboud Universität Nijmegen und Universität Groningen studiert. Sie forscht am Zentrum Technik und Gesellschaft der Technischen Universität Berlin und der Philipps-Universität Marburg. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit Motivationen für kollektives Handeln und Gruppenidentitäten im Kontext sozialer Ungerechtigkeit und anwendungsbezogen Projekten der Demokratieförderung (z.B. Deradikalisierung und institutioneller Rassismus).

Michaela Pfundmair
Kurzbiografie
Prof. Dr. Michaela Pfundmair, geb. 1984, ist aktuell Professorin für Nachrichtendienstpsychologie an der Hochschule des Bundes in Berlin. In ihrer
Forschung beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit der Psychologie der Radikalisierung und den Auswirkungen sozialer Exklusion auf das Erleben und Verhalten, insbesondere im Rahmen extremer Reaktionen.

Alexander Redlich
Kurzbiografie
geb. 1947, Diplompsychologe, Professor für Pädagogische Psychologie, Studium der Psychologie, Sozialpädagogik und Pädagogik, seit 1976 Hochschullehrer am Institut für Psychologie der Universität Hamburg (Promotion 1979), Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Kommunikation, Kooperation und Konfliktbehandlung.

Gerhard Reese
- 4.5Klimakrise, Kolonialismus und sozial-ökologische Transformation
- 4.5Climate crisis, colonialism, and socio-ecological transformation
Kurzbiografie
geb. 1981, Studium der (Sozial-)Psychologie an den Universitäten Erfurt, Jena und Canterbury/UK, Promotion zu Intergruppenprozessen an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (2010), Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte: Umweltpsychologie (Klima- und Naturschutz, Natur und Gesundheit) und sozial-ökologische Transformation sowie soziale und globale Ungerechtigkeit
Anschrift/Kontakt: Universität Koblenz-Landau, Professur für Umweltpsychologie, Fortstr. 7, 76829 Landau,

Jenny Roth
Kurzbiografie
Jenny Roth ist Associate Professor für Psychologie an der University of Limerick, Irland. Sie wurde 2010 an der Universität Jena promoviert. In ihrer Forschung untersucht sie vor allem soziale Identitäten und Beziehungen zwischen Gruppen aus sozial-kognitiver Perspektive.

Julia Sasse
- 5.4.6Zivilcourage im Netz
Kurzbiografie
Julia Sasse ist Professorin für Allgemeine Psychologie und Medienwirkung an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach und assoziierte Forscherin am Institute for Ethics in Artificial Intelligence der TUM. Sie studierte an der Universität Düsseldorf und wurde 2017 an der Universität Groningen in Sozialpsychologie promoviert. In ihrer Forschung untersucht sie die Funktionen von Emotionen im Kontext von Normverletzungen und sozialen Konflikten in Offline- und Online-Umgebungen.
Korrespondenz zu diesem Beitrag richten Sie bitte an Julia Sasse, Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach, Residenzstraße 8, 91522 Ansbach, Deutschland,

Kai Sassenberg
Kurzbiografie
hat an der Universität Mannheim studiert und an der Universität Göttingen promoviert. Er lehrte und forschte an der Universität Jena, der Universität Groningen,
der Lehigh University und der University of Queensland. Seit 2008 ist er Arbeitsgruppenleiter am Leibniz- Institut für Wissensmedien und Professor an der Universität Tübingen. In seiner Forschung beschäftigt sich Kai Sassenberg mit Prozessen innerhalb und zwischen Gruppen vor dem Hintergrund von Theorien zur Selbst- und Emotionsregulation.

Janpeter Schilling
Kurzbiografie
geb. 1982. Klaus-Töpfer-Jun.-Prof. für Landnutzungskonflikte, Institut für Umweltwissenschaften und Wissenschaftlicher Leiter der Friedensakademie Rheinland-Pfalz, Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau , Promotion in Geographie 2012 an der Universität Hamburg. Schwerpunkte: Ressourcenkonflikte, Klimawandel

Manfred Schmitt
Kurzbiografie
Manfred Schmitt ist Professor i.R. für Diagnostik und Persönlichkeitspsychologie an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau. Zuvor hatte er Professuren für Entwicklungspsychologie (Saarbrücken), Methodenlehre (Magdeburg) und Sozialpsychologie (Trier) inne. Seine Forschungsinteressen umfassen Emotionen (Eifersucht, Schuldgefühle, Ärger, Angst, Ekel, Depressivität), Gerechtigkeitsüberzeugungen und Ungerechtigkeitssensibilität, das Zusammenspiel expliziter und impliziter Persönlichkeitseigenschaften bei der Informationsverarbeitung und Verhaltenssteuerung, Wechselwirkungen zwischen Persönlichkeitseigenschaften und Situationsmerkmalen, objektive Persönlichkeitstests, psychologische Beiträge zum Umweltschutz und Einflüsse der Persönlichkeit von Lehrkräften auf die Unterrichtsqualität.

Julia Schnepf
- 3.11Sozio-ökonomische Ungleichheit, Armut und Hunger
- 5.2.1Strukturelle und materielle Konfliktursachen
Kurzbiografie
Julia Schnepf ist Assistant Professor im Department of Work and Social Psychology an der Maastricht University. Sie hat an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Politikwissenschaften, Psychologie und Economics studiert und zu sprachlichen Framing-Effekten in verschiedenen Politikbereichen an der Universität Koblenz-Landau promoviert. Daneben hat sie sich intensiv mit der Mediendarstellung sozialer Ungleichheiten beschäftigt. Ihr derzeitiger Forschungsschwerpunkt liegt auf Mediendarstellungen von Gewalt gegen Frauen.

Christine Schweitzer
Kurzbiografie
(*1959 in Hamburg), Studium der Ethnologie u.a. in Köln, M.A.; Promotion 2009 an der Universität Coventry; Arbeit u.a. bei Nonviolent als Programmdirektorin; derzeit Geschäftsführerin beim Bund für Soziale Verteidigung und wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Institut für Friedensarbeit und Gewaltfreie Konfliktaustragung. Mitbegründerin, Redakteurin und regelmäßige Autorin der Zeitschrift FriedensForum. Schwerpunkte sind Zivile Konfliktbearbeitung, Soziale Verteidigung, gewaltfreie Intervention in gewaltsame Konflikte und Ziviles Peacekeeping. Zahlreiche Publikationen zu Gewaltfreiheit, Zivilem Peacekeeping, Sozialer Verteidigung und den Konflikten im ehemaligen Jugoslawien.

Christian von Sikorski
- 5.3.5Die Bedeutung der medialen Kommunikation in Kriegen und Konflikten
- 5.3.5The importance of media communication in wars and conflicts
Kurzbiografie
Christian von Sikorski (PhD in Media and Mass Communication) ist Junior-Professor für Politische Psychologie (mit Tenure-Track) am Fachbereich Psychologie der Universität Koblenz-Landau. Nach dem Studium in Köln und Forschungsaufenthalten
in Hong Kong und New York City, war er Post-Doc an der Universität Wien. Forschungsschwerpunkte: Politische Psychologie, politische Kommunikation,
Medienwirkungsforschung mit Fokus auf Social Media Influencer, politische Skandale, Fehlinformationen und politische Polarisierung.

Gert Sommer
- 1.1Psychologie für den Frieden: Einführung und Überblick über das Open-Access-Handbuch Friedenspsychologie
- 4.2Menschenrechte
- 5.3.4Feindbilder
Kurzbiografie
Prof. Dr. Gert Sommer, geboren 1941 in Dortmund, Studium in Bonn und Freiburg. Promotion in Bonn, Habilitation in Heidelberg. Prof. für Psychologie mit Schwerpunkt Klinische Psychologie und Gemeindepsychologie (1977-2006) in Marburg. Mitglied der Krefelder Initiative. Mitbegründer der Interdisziplinären Arbeitsgruppe für Friedens- und Abrüstungsforschung (IAFA) der Philipps-Universität Marburg, Sprecher 1993-1995, 1997-1998. Mitbegründer des Forum Friedenspsychologie (vormals Friedensinitiative Psychologie*Psychosoziale Berufe), Vorsitzender 1986-2005, danach Ehrenvorsitzender. Vorstandsmitglied der interdisziplinären Zeitschrift Wissenschaft & Frieden 1991-2014. Mitbegründer des Zentrums für Konfliktforschung, Marburg, Mitglied des Direktoriums 2001-2016. Zahlreiche Publikationen zur Friedenspsychologie, insbesondere Feindbilder und Menschenrechte.

Hans-Christof Graf von Sponeck
Kurzbiografie
Bildung in Deutschland, Großbritannien und den USA; Ab-schlüsse: Bachelor of Arts (Soziologie), Master of Arts (Soziologie und Physische Anthropologie). Doktor der Philosophie der Deutschen Stiftung für internationale Zusammenarbeit in Bonn (1966-1968). Mitarbeiter in den Vereinten Nationen (1968-2000) mit Dienstorten in Ghana, Pakistan, Türkei und New York (1968-1981); Leiter der UNO-Büros in Botswana, Pakistan und Indien; Direktor des UNDP-Büros in Genf (1982-1998); Beigeordneter UNO-Generalsekretär und UNO-Koordinator für die Humanitären Programme im Irak (1998-2000).

Melanie Caroline Steffens
- 3.6Sexualisierte Gewalt
- 3.6From beauty standards to sexualised violence: Prejudice and discrimination in relation to gender and sexual orientation
Kurzbiografie
Melanie Caroline Steffens, geboren 1969, ist Professorin für Sozialpsychologie an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität (RPTU) Kaiserslautern-Landau und leitet die Arbeitseinheit Sozial-, Umwelt- und Wirt-schaftspsychologie. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen gruppenbezogene Einstellungen, soziale Vielfalt und Diskriminierung mit einem Fokus auf Gender.

Jost Stellmacher
Kurzbiografie
Dr. Jost Stellmacher ist promovierter Diplom-Psychologe und Oberstudienrat im Hochschuldienst an der Philipps-Universität Marburg. Seit vielen Jahren Mitglied im Forum Friedenspsychologie und seit 2008 am Fachbereich Psychologie der Philipps-Universität Marburg für die Koordination und Durchführung der Lehrer:innenbildung in der Psychologie zuständig. Forschungsschwerpunkte lagen bisher im Bereich der Menschenrechtsbildung, der Vorurteilsforschung sowie dem Bereich der Aggression und Gewalt bei Jugendlichen.

Miriam Tekath
Kurzbiografie
Miriam Tekath, geboren 1991, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Promovendin am Zentrum für Konfliktforschung der Philipps-Universität Marburg. Zuvor studierte sie an den Universitäten Bremen, Montreal, Osnabrück und Marburg. Ihre wissenschaftliche Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle zwischen einem politikwissenschaftlichen Forschungsinteresse und mikrosoziologischen Forschungsansätzen, um soziale Konflikte und deren Bearbeitung in politisch polarisierten Gesellschaften zu verstehen.

Josephine Tröger
- 4.5Klimakrise, Kolonialismus und sozial-ökologische Transformation
- 4.5Climate crisis, colonialism, and socio-ecological transformation
Kurzbiografie
geb. 1985, Studium der Psychologie und Literatur-Kunst-Medien an den Universitäten Konstanz und Monterrey. Forschung und Arbeitsschwerpunkte: Suffizienzorientierung, Einstellungsänderungen, sozial-ökologische Transformation.
Anschrift/Kontakt: Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI, CC Energietechnologien und Energiesysteme, Breslauer Straße 48, 76139 Karlsruhe,

Johannes Ullrich
- 5.5.3Versöhnung
Kurzbiografie
Geboren 1977, Studium der Psychologie und Promotion in Marburg, Habilitation in Frankfurt, seit 2013 Professor für Sozialpsychologie an der Universität Zürich. Schwerpunkte sind Soziale Kognition, Intergruppenprozesse und Sozialer Wandel.
Johannes Vüllers
Kurzbiografie
Johannes Vüllers, geb. 1982, ist Senior Research Fellow am „Institut für Entwicklung und Frieden (INEF)“ an der Universität Duisburg-Essen. Zuvor war er Assistant Professor am „Institute of Security and Global Affairs“ an der Universität Leiden und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Konstanz. Seine Forschung beschäftigt sich mit Protestgruppen, Protesten in Bürgerkriegskontexten und der Rolle von Religionen in Konflikten.
Jürgen Wagner
- 3.2Rüstung
Kurzbiografie
Jürgen Wagner ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Tübinger Informationsstelle Militarisierung (IMI)

Ulrich Wagner
Kurzbiografie
Prof. Dr. Ulrich Wagner war bis 2017 Leiter der Arbeitsgruppe Sozialpsychologie
in Marburg. Seine Forschungsgebiete sind Intergruppenbeziehungen,
Gewaltprävention und die Evaluation von sozialwissenschaftlichen Interventionen.

Luise Werland
Kurzbiografie
geb. 1993. Masterstudentin, Landscape Ecology and Nature Conservation, Universität Greifswald. Schwerpunkte: Umweltethik, Landnutzungskonflikte

Timothy Williams
Kurzbiografie
geb. 1987; Juniorprofessor für Unsicherheitsforschung und gesellschaftliche Ordnungsbildung, Universität der Bundeswehr München; Promotion an der Philipps-Universität Marburg, 2017; Forschung im Bereich Dynamiken der Gewalt in Völkermord mit Fokus auf Täter*innen sowie Politik der Erinnerung und Aufarbeitung nach der Gewalt.

Kevin Winter
Kurzbiografie
studierte Psychologie an der Eberhard-Karls Universität Tübingen (2011-2016). Dort schloss er 2019 auch seine Promotion mit einer Dissertation zum Thema “Open mind for a different view: A cognitive approach to improve intergroup relations” ab. Seither arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Wissensmedien
in Tübingen (Arbeitsgruppe Soziale Prozesse). In seiner Forschung beschäftigt sich Kevin Winter mit der Veränderung von Einstellungen im Intergruppenkontext
und darüber hinaus sowie den zugrundeliegenden kognitiven Prozessen.